Der Körper ist ...

... die Basis unseres Lebens. In ihm wurzelt unsere Identität, er hält uns am Leben.

Wir wären nichts ohne Körper, denn auch Spiritualität, also unser geistiges Sein, ist an einen Körper gebunden.

Allerdings hat der Körper auch seine Schattenseiten - er ist verwundbar, schmerzempfänglich und hat seine eigenen Bedürfnisse und eigenen Wege. All dies führt dazu, dass wir dem Körper misstrauisch gegenüberstehen, ob wir nach Anzeichen für Krankheiten suchen oder ihn auf schön trimmen oder ihn dafür, dass er unseren "reinen" Geist mit seinen Bedürfnissen überschüttet, zu hassen oder zumindest zu kontrollieren gelernt haben.

Ganzheit ist natürlich so nicht zu erlangen, und das Gefühl von innerer Ruhe oder innerer Kraft auch nicht, denn der Körper lässt sich nicht zwingen. Der Körper möchte akzeptiert werden, wie er ist, und zugleich braucht er einen liebevollen, beruhigenden Geist, der ihn aus - gerade bei Traumaerfahrungen - Anfällen von Panik und Angstzuständen oder sonstigen Gefühlsüberwältigungen befreit.

Der Körper ist wie das Kind, das behütet, beschützt und sanft angeleitet werden muss. Wenn man dies tut, wird man in Frieden mit ihm leben können - etwas, das die meisten Frauen mühsam lernen müssen.