Etwas wird

 

Aus Nichts wird

etwas

ein Impuls der Leben

gebiert

unsichtbar und nicht zu fassen

der Moment der Zeugung von

Leben

das Ergebnis sichtbar

Schönheit und Vollkommenheit

ehe der Wandel alles

ergreift und auch das

Gewesene

untergeht im neuen Werden

und Verklingen des Impulses.



Was braucht das Nichts, um

zu werden?

Eine Idee, ungeboren - wo ist

der Keim, auf den der Regen fiel?

Das Licht, die Wärme?

Es gibt kein Nichts, nur

Ungeborenes, noch nicht

Geborenes. Nur Ungestaltetes

alles wartend darauf, sich gestalten

zu dürfen das Kind

die Geschichte die Pflanze selbst der

Virus will nichts als

leben

folgend einem Plan der

unsichtbar in uns ist

um uns und mit uns.



Etwas wird

was zu werden ihm bestimmt ist.

Der Plan in uns unsichtbar

und doch tragend

beglückend

erleichternd

versorgend

könnten wir es nur zulassen

würden wir nicht versuchen

nur das eine zu haben

nicht das andere

könnten wir das Werden

werden lassen

ohne zu bewerten

was sich noch nicht einmal

auf den Weg gemacht hat

in Erscheinung zu treten.



Etwas wird

sein.

Aus dem Nichts kommend

weil wir nicht sehen können nicht wollen

in Dunkelheit überdauernd

wohin wir es verstoßen, das Geschiedene

das Unwillkommene

das Andere

lauert es dort auf seine Chance

das Licht

ein Moment der Unachtsamkeit

der Nährboden bereitet

der Keim sprießt

ein Gedanke, ein Impuls, ein Trieb

geworden und erneut

verstoßen zurückgeworfen

Die Mauer bis hierher und nicht weiter

im Dunklen bleibend

wartend auf das rechte

Licht der Liebe

des Bewusstseins

der Erkenntnis dessen

was Leben wirklich bedeutet

was wirklich in uns vorgeht

wenn

etwas

zu

etwas

wird.



Alles wird

wenn sich das

Wunder des Lebens in uns

entfalten darf.

Wenn unser Verstand mit dem

Leben schwingt

vor Ehrfurcht

zurücktritt

und dem Leben

den Raum

überlässt

sich verwandeln

lässt

sich antreiben lässt

von der tieferen Kraft dessen

das etwas werden lässt

statt dass er sie

aus den Resten dessen

bezieht, was übrigbleibt

wenn alles andere

in die Schatten gewandert

ist.



Aus Nichts wird

Etwas.

Die Alchemie des Lebens.

Wo vorher Nichts war

ist jetzt es, sie, er

Die Alchemie des Lebens etwas

öffnet sich

Leben bricht sich Bahn

Schönheit erstrahlt

Vollkommenheit auf unvollkommene Weise

Unvollkommenheit im Vollkommenen

getrieben von einer

Kraft, die nicht gesehen

nicht gehört

nur erspürt werden kann

von jenen, die werden wollen

was in ihnen liegt

unsichtbar

ein Keim

nichts weiter

zunächst

bis Regen kommt

Sonne die Wärme

Der Wandel.



Etwas wird.

Geschehen lassen

und alles

ist gut.